Kurztrip Wien

Kurztrip Wien

Kurztrip nach Wien – Kultur, Kaffeehaus & Kaiserschmäh

Wien gehört zu meinen Lieblingsstädten – und obwohl ich im April beruflich dort war, konnte ich wieder ein kleines Stück Wien-Flair mitnehmen. Wer schon einmal zwischen Stephansdom, Prater und Hofburg spazieren war, weiß: Diese Stadt hat einfach Stil.

Bequeme Anreise mit der Bahn

Ich bin diesmal von Nürnberg mit dem Zug nach Wien gefahren. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven – denn der Flug ab Nürnberg hätte mich über Frankfurt geführt und am Ende kaum schneller ans Ziel gebracht. Die Bahn ist hier wirklich eine gute Wahl: komfortabel, pünktlich, und der Umstieg in Passau zum österreichischen Team war sehr charmant. Der Wiener Hauptbahnhof hat mich wie immer überzeugt: sauber, sicher, gut organisiert und mit tollen Geschäften.

Nahverkehr in Wien: Vorbildlich!

Kaum angekommen, habe ich mir am Bahnhof ein 72-Stunden-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr geholt – für nur 17,10 €. Das ist nicht nur günstig, sondern auch unglaublich praktisch. In Wien stehst Du selten länger als fünf Minuten am Bahnsteig, egal ob U-Bahn, S-Bahn oder Straßenbahn. Selbst am späten Abend läuft alles zuverlässig – und das Sicherheitsgefühl ist durch das viele Personal an den Stationen sehr hoch.

Mein Hotel: Harry’s Home im 12. Bezirk

Übernachtet habe ich im Harry’s Home, mitten in einem Shoppingcenter im 12. Bezirk. Zugegeben, das klingt erstmal unromantisch – aber die Lage ist Gold wert: direkte Bahn- und U-Bahn-Anbindung, schnell in der Innenstadt, und kulinarisch vielfältige & preiswerte Angebote direkt vor der Tür. Mein Zimmer war modern, groß, sehr sauber – das Frühstück vielfältig und lecker. Insgesamt: ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wiener Kulinarik – zwischen Kalbsschnitzel und Kantine

Natürlich musste ein traditionelles Abendessen sein – und das hatten wir in der Nähe des Praters in einem altwiener Gasthaus. Herrlich deftige Küche und ein gutes Glas Wein – ein gelungener Abend. Aber Achtung: Wer zentral essen möchte, braucht entweder eine Tischreservierung oder starke Nerven. Wir hatten beides nicht und wurden enttäuscht. Außerdem: Ein echtes Wiener Schnitzel (also vom Kalb) ohne Beilage kostet in der Innenstadt bis zu 30 €! In den Außenbezirken gibt’s das Ganze mit Beilage schon für rund 23 €. Unser Kompromiss: zurück zum Hotel und ab ins Shoppingcenter-Restaurant – pragmatisch, lecker, günstig.

Ein kurzer Spaziergang durch die Kaiserzeit

Ein Nachmittag blieb mir noch für einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt – vorbei an Oper, Hofburg, Stephansdom. Wenn Du Architektur liebst, wirst Du in Wien vor Freude aufjauchzen. Ich bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt von der Pracht dieser Stadt. Und ja, ich will wiederkommen – mit mehr Zeit.


Mein Fazit:

  • ✅ Anreise: Die Bahn war diesmal top – pünktlich, komfortabel und deutlich stressfreier als Fliegen.

  • ✅ Unterkunft: Harry’s Home – ein echter Tipp für Wien-Besucher mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • ✅ Nahverkehr: Vorbildlich! Günstig, schnell, sicher – so macht ÖPNV Spaß.

  • ✅ Essen: Sehr lecker, aber mitten in der Stadt auch ganz schön teuer.

  • ✅ Wien selbst: Immer wieder schön. Ich träume jetzt schon von einem Besuch im Mai oder Juni, wenn die Gärten blühen – und von einem Herbst-Wochenende mit Museumsbesuch, Kaffeehauskultur und ein bisschen Wiener Melancholie.

Wien ist eine Stadt, die nie langweilt. Ob beruflich oder privat – sie bleibt charmant, majestätisch und ein bisschen eigensinnig. Und das macht sie so liebenswert. Ich komme bestimmt bald wieder!

Portugal entdecken

Portugal entdecken

Portugal entdecken – Sonne, Atlantik und eine Prise Lebensfreude

Wenn Du Lust auf Meeresbrise, charmante Städtchen und kulinarische Überraschungen hast, dann ist eine Reise an die Algarve vielleicht genau das Richtige für Dich. Für mich war es im Frühjahr 2024 genau die richtige Entscheidung – ein bisschen Wärme tanken, dem deutschen Frühling entfliehen und ganz nebenbei viel Schönes sehen. Ich war mit Klemm Reisen unterwegs, einem Veranstalter, den ich sehr empfehlen kann – zuverlässig, gut organisiert und mit einem sympathischen Reiseleiter. In diesem Beitrag nehme ich Dich mit auf meine Reise – von der Atlantikküste über blühende Täler bis hin zu malerischen Dörfern und dem einen oder anderen kulinarischen Aha-Moment.

Wenn Du nach dem Winter endlich wieder Sonne auf der Haut spüren möchtest, frische Luft durch die Lungen jagen und Deinen Blick über das offene Meer schweifen lassen willst – dann ist eine Reise an die Algarve im Frühling vielleicht genau das, was Du brauchst. So war es zumindest bei mir.

Im März 2024 bin ich mit einer bunt gemischten, herzlichen Reisegruppe und dem Veranstalter Klemm Reisen an die Südküste Portugals aufgebrochen. Und was soll ich sagen? Ich habe mich Hals über Kopf in diese Region verliebt: in die rauen Klippen, das satte Grün der Orangenhaine, die kleinen verschlafenen Orte – und in das entspannte Lebensgefühl der Portugiesen. Auch wenn mein Portwein am Ende größer ausfiel als geplant (Stichwort: Rotweinglas statt Likörglas…), war es eine rundum gelungene Reise mit vielen kleinen Momenten zum Schmunzeln, Staunen und Genießen.

Diese Woche an der Algarve hatte von allem etwas: Sonne, Kultur, Geschichte, Ausblicke zum Träumen und natürlich leckeres Essen – von Tapas am Flussufer bis zu Bifana und Pommes in der Dorftaverne. Es gab charmante Städtchen, windige Klippen, unzählige Kirchen und ein paar ziemlich lustige Zufallsbegegnungen, die mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.

Ich habe gelernt: Nicht jeder Ort ist schön (ja, Albufeira, ich meine Dich), aber jede Reise bringt schöne Geschichten hervor – besonders, wenn man offen, gut gelaunt und mit einem Hauch Neugier unterwegs ist. Und genau so möchte ich Dich auch mitnehmen in meinen ausführlichen Reisebericht: Mit ehrlichen Eindrücken, kleinen Anekdoten, ehrlichem Lob, einem Hauch Reisekritik und vielen Tipps, die Dir vielleicht beim nächsten Algarve-Abenteuer weiterhelfen.

Also: Mach es Dir gemütlich, vielleicht mit einer Tasse Tee oder einem Gläschen Portwein – und begleite mich auf eine Woche voller Entdeckungen entlang der portugiesischen Küste.

👉 Hier geht’s zum ausführlichen Reisebericht: Portugal – Meine Algarve-Reise im März

Ich freue mich, wenn Du mitliest – und vielleicht Lust bekommst, selbst bald loszureisen. Wer weiß, vielleicht wartet ja der perfekte Sonnenuntergang schon auf Dich.

Reisekopfkissen

Reisekopfkissen

Kopfkissen auf Reisen – Mein treuer Begleiter für erholsamen Schlaf unterwegs

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht – aber ich komme mit den Kopfkissen in Hotels einfach nicht klar. Entweder sind es diese riesigen, unförmigen Dinger, bei denen ich nachts das Gefühl habe, sie möchten mich ersticken. Oder es sind diese flachen, knubbeligen Kissen, bei denen man das Gefühl hat, man liegt gleich auf der Matratze. Und wenn ich dann noch an meine Hausstauballergie denke, wird es ganz schwierig – denn Federkissen sind für mich tabu.

Schon vor über 15 Jahren habe ich mir deshalb angewöhnt, mein eigenes Kissen mit auf Reisen zu nehmen. Und was soll ich sagen – seitdem schlafe ich auch unterwegs viel besser. Klar, es ist vielleicht nicht das schickste Reiseaccessoire, aber ein gutes Kissen ist für mich die halbe Miete, wenn es um erholsamen Schlaf geht. Schließlich wollen wir im Urlaub ja Kraft tanken – und nicht gerädert zum Frühstück wanken.

Mein persönlicher Favorit: VitaLife

Ich nutze seit einigen Jahren ein Reisekissen von VitaLife – klein, kompakt, waschbar und ohne Federn. Es passt in den Koffer, nimmt nicht viel Platz weg, und ich weiß genau, worauf ich nachts meinen Kopf lege. (Man glaubt gar nicht, wie beruhigend das sein kann.)

VitaLife 37106 Reisekissen, Polyester, weiß, 42 x 24 x 12 cm

Price: 28,95 €

1 used & new available from 28,95 €

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe an Reisekissen-Varianten, die sich je nach Vorliebe und Gepäckgröße gut einfügen:

  • Klassisches kleines Reisekissen – Mein Favorit: bequem, formstabil, waschbar.

  • Ergonomische Nackenkissen – Ideal für alle, die mit Nackenproblemen zu tun haben oder lange Flug-/Busreisen planen.

  • Aufblasbare Kissen – Super leicht und platzsparend, aber meiner Meinung nach eher für Flugreisen als für Hotels gedacht.

  • Memory-Foam-Modelle – Etwas schwerer, aber sehr angenehm und oft in Bezügen erhältlich, die Allergiker-freundlich sind.

Mein Tipp:

Wenn ihr – wie ich – öfter verreist, dann lohnt sich die Investition in ein Reisekissen, das zu euren Schlafgewohnheiten passt. Das erspart Euch viel Frust (und Rückenschmerzen) auf Reisen. Wenn ihr eine Allergie habt: Achtet unbedingt auf das Material! Am besten waschbar, ohne Federn und mit einem hygienischen Bezug.

Und wohin mit dem Kissen?

Ich packe meins meist oben auf die Kleidung im Koffer – als eine Art „Polster“, damit nichts zerdrückt wird. Und wenn ich mit dem Bus oder Zug unterwegs bin, kommt es direkt mit ins Handgepäck. Ich habe es sogar schon als Rückenstütze im Flugzeug genutzt – vielseitig einsetzbar!

Fazit:

Ob Wellnessurlaub oder Rundreise mit dem Bus – ein eigenes Kissen kann den Unterschied machen zwischen einer erholsamen Nacht und einer durchwälzten. Es muss kein Luxusmodell sein, aber es sollte zu Euch passen. Denn guter Schlaf ist kein Luxus, sondern die beste Reiseversicherung, die es gibt.

Also: Probiert’s mal aus – und berichtet mir gerne, auf welchem Kissen Ihr am liebsten träumt!

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Tipps gegen Reiseübelkeit

Tipps gegen Reiseübelkeit

Wenn das Schiff zu tanzen beginnt – Tipps gegen Seekrankheit & Reiseübelkeit

Ich gebe es zu: Vor meiner ersten Seereise hatte ich ganz schön Respekt vor der berühmten Seekrankheit. Und das nicht ohne Grund – spätestens wenn das Schiff bei Windstärke 8 gegen die Wellen stampft und das Wasser an die Fenster klatscht, ist Schluss mit Seefahrer-Romantik. Aber: Man kann sich vorbereiten! Und das möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen – meine persönlichen Erfahrungen und Tipps, wie man mit Seekrankheit umgehen kann, ohne gleich das ganze Reiseglück zu verlieren.

Seekrankheit – was passiert da eigentlich?

Seekrankheit (oder Reiseübelkeit im Allgemeinen) entsteht durch widersprüchliche Signale im Gehirn. Während unsere Augen vielleicht ruhig die Kabinenwand anstarren, melden Gleichgewichtsorgan und Muskeln: „Achtung, hier schaukelt alles!“ Das bringt das System durcheinander – und das Resultat ist meist ein flaues Gefühl im Magen, Gähnreiz, Kopfschmerzen und im schlimmsten Fall … na ja, ihr wisst schon.

Meine persönlichen Aha-Momente auf hoher See

Bei meiner Reise mit der Hurtigruten war ich bestens vorbereitet – und hatte Glück: Die See war ruhig, mein Magen auch. Ganz anders bei der Strickreise mit der Fähre Norröna – 10-Meter-Wellen und Sturmböen, das hat selbst gestandene Mitreisende aus den Schuhen gehauen (bzw. in die Koje gelegt). Ich habe kaum geschlafen, die Kaffeetasse tanzte auf dem Tisch, und sogar das Kofferpacken war ein Balanceakt. Und trotzdem: Mir war nicht übel – ich hatte offenbar das Seefahrer-Gen oder einfach die richtigen Tipps beachtet.

Vorbereitung ist das halbe Wohlbefinden

Hier meine wichtigsten Tipps gegen Reiseübelkeit:

✅ Vor der Reise:

  • Tabletten einpacken – z. B. Reisetabletten mit Dimenhydrinat, Vomex A, Reisetabs, Kaugummis mit Antihistaminikum. Wichtig: Am besten VOR Beginn der Reise nehmen, nicht erst, wenn einem schon schlecht ist.

  • Arzt fragen – Wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte mit dem Arzt klären, ob Reisetabletten dazu passen.

  • Ingwer ist Gold wert – Ob als Bonbon, Kapsel oder Tee – Ingwer beruhigt den Magen auf natürliche Weise.

  • Akupressur-Armbänder – Klingt esoterisch, aber viele schwören drauf. Ich hatte eins dabei – und es hat zumindest mental geholfen.

🚢 Während der Reise:

  • Nicht lesen! So schwer es mir fällt: Bücher in der Kabine gehen nur bei ruhiger See. Der Blick auf eine feste, horizontale Linie (z. B. den Horizont draußen!) hilft viel besser.

  • Frische Luft wirkt Wunder – Wenn’s geht, an Deck gehen. Der Wind im Gesicht und der Blick aufs Wasser helfen, sich zu „kalibrieren“.

  • Kabinenwahl beachten – Wer’s vorab buchen kann: Eine Kabine mittschiffs, möglichst tief, spürt die Bewegung weniger.

  • Essen nicht auslassen! Auch wenn man meint, nichts runterzubekommen: Ein leerer Magen verschärft die Übelkeit. Zwieback, Banane oder eine kleine Suppe helfen. Und bitte viel trinken!

  • Liegen & Augen schließen – Oft hilft es, sich in die Koje zu legen, möglichst auf den Rücken, Augen zu und langsam atmen.

  • Licht und Duft – Ich hatte auf der letzten Reise ein kleines Lavendelsäckchen dabei. Das beruhigt – und überdeckt auch mal den Geruch der Kombüse.

❌ Was nicht hilft:

  • Alkohol bei Seegang – Ein Gläschen zum Runterkommen? Lieber nicht. Alkohol kann die Symptome verschärfen.

  • Tabletten zu spät nehmen – Wenn die Übelkeit da ist, wirkt oft nichts mehr richtig. Lieber rechtzeitig handeln.

  • Sich verkriechen und nichts sagen – Wer sich nicht wohlfühlt, sollte mitreisende Personen oder das Personal informieren! Es ist keine Schwäche, und an Bord ist man oft auf Hilfe angewiesen.

Und wenn doch nichts gegen die Übelkeit hilft?

Dann bleibt nur: Durchhalten, viel schlafen, und sich trösten, dass auch das vorbeigeht. Mir haben an besonders wilden Nächten zwei Dinge geholfen: Eine Wärmflasche (oder heißer Tee im Becher) und die Hoffnung auf ruhigeres Wasser hinter dem nächsten Kap.

Mein Fazit

Seekrankheit ist kein Drama, wenn man vorbereitet ist. Und auch wenn sie sich mal meldet – mit ein paar Tricks und ein bisschen Selbstfürsorge lässt sich das meist gut aushalten. Und mal ehrlich: Lieber schaukelt das Schiff, als dass wir nie in See stechen.

Bleibt mutig, bleibt neugierig – und vergesst den Ingwer nicht!

Sabine-von-Osenbrueggen-travelhygge-reiseblog-fuer-frauen

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Sicher auf Seereisen

Sicher auf Seereisen

Sicher auf See – Tipps für ältere Reisende auf Fähren

Auf meiner letzten Reise mit der Fähre Norröna der Smyril Line von Hirtshals nach Island hatte ich mit starkem Seegang zu kämpfen – und ich war nicht die Einzige. Einige Mitreisende hatten sich in ihre Kabinen zurückgezogen und erschienen weder zum Essen noch zu den Veranstaltungen. Besonders betroffen waren Menschen, die sich kein WLAN-Ticket gekauft hatten – sie waren komplett ohne Kontakt zur Außenwelt. Das fand ich ehrlich gesagt etwas beunruhigend, zumal die Kabinen kein Telefon haben. Deshalb möchte ich hier meine Tipps für Sicherheit und Wohlbefinden an Bord mit euch teilen – gerade für alleinreisende Frauen (und Männer) ab 50.

1. Gute Vorbereitung ist alles

Wie bei jeder Reise gilt: eine Liste der Medikamente, inkl. Dosierung, gehört ins Gepäck – am besten mehrfach, falls etwas verloren geht. Informiert euch im Voraus, ob es medizinische Einrichtungen an Bord gibt und ob ihr z. B. Hilfe beim Einsteigen braucht oder eine besondere Ernährung erforderlich ist. Diese Infos solltet ihr vorab mit dem Veranstalter oder direkt bei der Reederei klären.

2. Sicherheit an Bord

Sobald ihr an Bord seid, nehmt euch Zeit, um euch mit dem Schiff, den Notausgängen und den Rettungswesten vertraut zu machen. Viele Fähren zeigen Sicherheitsvideos – schaut sie euch an, auch wenn es langweilig scheint. Am besten meldet ihr direkt beim Check-in, dass ihr allein reist, dann weiß die Crew im Notfall Bescheid.

Besonders bei starkem Seegang ist es wichtig, sich nicht in der Kabine zu verstecken, ohne jemanden zu informieren. Die Kabinen werden oft nicht täglich gereinigt – das heißt: Wenn euch etwas passiert, findet man euch möglicherweise zu spät. Sucht euch stabile Sitzgelegenheiten, z. B. festgeschraubte Bänke, haltet euch beim Gehen immer an den Handläufen fest – und nehmt Hilfe an, wenn ihr euch unsicher fühlt.

3. Medizinische Versorgung

Die meisten Fähren haben eine Grundversorgung – aber das ersetzt keinen Arzt! Nehmt also unbedingt eure persönliche Reiseapotheke mit, inklusive Reisetabletten, Schmerzmittel, Pflaster, Fieberthermometer etc. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte diese für die komplette Reisedauer dabeihaben – plus etwas Reserve. Falls ihr unter einer Vorerkrankung leidet: Informiert das Bordpersonal rechtzeitig – sicher ist sicher.

4. Ernährung & Flüssigkeit – nicht vergessen!

Auch wenn’s schaukelt: Essen und Trinken ist wichtig. Gerade bei hohem Seegang neigt man dazu, Mahlzeiten ausfallen zu lassen – dabei braucht der Körper Energie, um mit den Bewegungen klarzukommen. Ich selbst konnte an einem stürmischen Tag kaum den Kaffee sicher zur Tasse bringen – aber eine Kleinigkeit essen hilft tatsächlich gegen die Übelkeit.

Wenn ihr die Kabine nicht verlassen könnt: Sagt Bescheid! Die Crew oder Mitreisende bringen euch etwas. Und achtet besonders darauf, genügend Wasser zu trinken – dehydrieren geht auf See schneller, als man denkt.

5. Beschäftigung und Kontakte

An Bord gibt es oft kleine Workshops, Lesungen, Livemusik oder einfach gemütliche Plätze mit Meerblick. Nutzt diese Angebote! Spazierengehen an Deck, solange es sicher ist, tut nicht nur gut, sondern bringt euch auch ins Gespräch mit anderen. Ich habe auf meinen Seereisen wunderbare Menschen kennengelernt – einfach, weil man beim Stricken oder Lesen ins Plaudern kam.

Fazit

Eine Seereise kann eine wunderbare und entspannte Art des Reisens sein – man muss nicht ständig umziehen, sieht aber jeden Tag neue Orte. Gerade für ältere Reisende ist das ideal – wenn man ein paar Dinge im Blick behält:

✔️ Gut vorbereitet sein
✔️ Auf Sicherheit achten
✔️ Sich bei Unwohlsein bemerkbar machen
✔️ Nicht allein „unsichtbar“ bleiben

Und: Auch wenn der Seegang einem mal einen Strich durch die Rechnung macht – bleibt gelassen. Die See ist manchmal etwas launisch, aber mit einem heißen Tee, einer Stricknadel in der Hand und einem netten Gespräch lässt sich auch das schaukeln.

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